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		<title>Kamikaze Board - Blogs</title>
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		<description>Alles zu den RPG Makern der japanischen Firma Enterbrain. Eine grosse Community erwartet Dich!</description>
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			<title>Kamikaze Board - Blogs</title>
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			<title>Tundra V - 2</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=353</link>
			<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 15:17:25 GMT</pubDate>
			<description>Für einen Sekundenbruchteil blieb er einfach nur im Schnee sitzen und starrte perplex in die Luft, bis er sich wieder der Situation und seiner Mission entsann. Sogleich sprang er von der Wand weg, zückte das Schwert und wirbelte um die eigene Achse, sodass er nun Auge in Auge mit dem Wächter stand....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Für einen Sekundenbruchteil blieb er einfach nur im Schnee sitzen und starrte perplex in die Luft, bis er sich wieder der Situation und seiner Mission entsann. Sogleich sprang er von der Wand weg, zückte das Schwert und wirbelte um die eigene Achse, sodass er nun Auge in Auge mit dem Wächter stand. Dessen rechte Hand hatte sich ebenfalls um den Griff seiner Waffe gelegt. Kampfbereit thronte er auf den Resten einer alten Fassade und blickte mit seinem unverkennbaren  und nicht zu deutenden Lächeln herab. Seine Augen jedoch funkelten für den Bruchteil einer Sekunde vertrauensvoll und traurig zu dem Eindringling hinab. Dieser schloss derweil beide Hände kräftig um sein Schwert, zog die Augenbrauen nach unten und blickte grimmig herüber. Es brauchte keine großartigen Erklärungen, um zu verstehen, was die Anwesenheit dieses Mannes bedeutete. „Du steckst also auch mit drin!“ Abscheu schwang in der Tonlage des Silberhaarigen mit. Unbekümmert legte sein Gegenüber den Kopf schief, hob die Klinge auf seine Schulter und meinte ungläubig: „Du weißt, was abgeht?“ Ein grimmiges Knurren entfuhr dem Angesprochenen und sogleich musste er auch schon sein Schwert über den Kopf heben um einen starken Schlag von oben abzuwehren. Droc hatte noch nicht einmal den Boden berührt, da stieß sich sein jüngerer Kontrahent bereits weg und ging erneut auf Distanz, jedoch nur um im selben Moment wieder nach vorne zu preschen. Mit einem lauten Klirren und dezentem Funkenflug prallte Metall auf Metall, Schneide auf Schneide. „Ha!“, entfuhr es dem Älteren verzückt, als er die Wucht hinter dem gegnerischen Angriff bemerkte. Er fackelte nicht lange, drehte sich im Halbkreis und zwang seinen Gegner dazu, die eigene Waffe eng an seinen Körper zu führen und so den seitlichen Hieb aufzuhalten, bevor es ihm ins Fleisch schnitt. Lange verharrten beide nicht in dieser Position. Der Silberhaarige drückte mit seinem Unterarm gegen die eigene Klinge und drängte die seines Widersachers somit vom eigenen Körper weg. Mit angestrengtem Aufschreien und einem entsprechenden Aufbäumen seiner Kräfte stieß er dann kräftig nach außen und das feindliche Schwert somit von sich. Rasch drehte er den eigenen Schwertarm um seinen Kopf herum und nahm Schwung für einen weit ausufernden Schlag von schräg oben auf den Gegner hinab. Dieser bemerkte die Attacke, grinste noch breiter und bewegte seinen Oberkörper in einer minimalistischen Ausweichbewegung genau so, dass der Hieb um Haaresbreite an ihm vorbeilief. Doch war der Angriff damit noch längst nicht beendet. Der junge Kämpfer folgte der Bewegung des Schwertes an seinem Gegenüber vorbei, beugte sich tief nach unten, stützte die Hände auf den Boden und trat mit hochgeworfenem, angewinkeltem Bein nach dem Älteren. Dieser verzog nun doch kurz eine Miene und brachte sich schnell auf Distanz. Auf mehrere Meter entfernt vollführte er dann sogleich eine Schlagbewegung in der Luft, sodass ein ätherisches Projektil in der Form seiner Klinge auf den Silberhaarigen zuflog. Der, noch immer in seiner ungewöhnlichen Körperhaltungen befindliche Bursche, nahm kurz mit den Beinen Schwung und vollführte eine seitliches Rad, wodurch er dem rasenden Projektil ausweichen konnte. <br />
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Im selben Augenblick, in dem er sich wieder aufrecht hingestellt hatte, schwang auch er bereits seine Waffe in Richtung des Gegners und feuerte ebenfalls einen Luftschnitt ab. Unbeeindruckt drehte Droc sich zur Seite und beobachtete seelenruhig wie der Angriff an ihm vorbeizischte, in einigen Metern dann jedoch einen aus dem Schnee ragenden Säulenrest in der Mitte zerteilte. Der Anblick gespaltenen Steins ließ selbst den Elite-Sprout wieder zu seinem Gegner schauen und den Griff des Schwertes stärker umfassen. Er verlor keine Zeit und deckte seinen Kontrahenten mit einem guten Dutzend weiterer Hiebe ein, alle unterschiedlich ausgeführt sowohl in Form, Flugkurve als auch Intensität. „Die Aufwärmphase ist wohl vorbei!“, dachte der Jüngere, umschloss das Schwert kräftiger mit seiner rechten Hand und stürmte nach vorne, der Welle an Äthergeschossen entgegen. Selbst seine Energien in die Schneide leitend schlug er auf den ersten ankommenden Hurrikanschnitt ein. Er zerbrach einem Spiegel gleich und fiel als glimmende und verschwindende Splitter zu Boden hinab. Sofort bewegte er sich weiter. Immer wieder drehte der junge Schwertkämpfer dabei seinen Körper, um möglichst viel Wucht hinter seine Schläge zu bringen. Nur mit genügend Kraft und einem entsprechend hohen Maß an Konzentration konnte er es schaffen, die starken Attacken seines Gegners zu neutralisieren. Jene Angriffe, die er ins Leere laufen lassen konnte, ließ er natürlich unbehelligt. So kämpfte er sich den Weg frei und als auch das allerletzte Geschoss klirrend verschwand, stieß er seine freie linke Hand nach vorne und schickte somit einen dort befindlichen Eispfeil von sich weg. Der nur noch wenige Schritte entfernte Droc riss verwundert das Schwert nach oben und schaffte es gerade so noch, den Angriff abzuwehren. „Du wehrst alles ab und…“ Weiter konnte er schon nicht mehr sprechen, denn da hatte sich sein Gegenüber bereits so weit genähert, dass ihre Waffen wieder aufeinanderprallten. Ein kurzer Schlagabtausch folgte. „Du hast sogar noch ein Projektil aus Eis geschaffen!“ Drocs Stimme übertönte nur knapp das Geräusch des klirrenden Metalls. Der Angesprochene reagierte jedoch nicht auf das, was sein Kontrahent da von sich gab, sondern schlug verbissen weiter, bis sich für den Bruchteil einer Sekunde eine Öffnung in der Deckung des Anderen auftat. Sofort beschäftigte er das Schwert des Älteren mit einem weiteren Hieb, während seine andere Hand zur Faust geballt an der Wange des Elite-Sprouts landete. <br />
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„Hmpf!“, tönte Droc während er seinen Kopf der Wucht des Schlages nachgeben lassen musste. Im selben Moment führte aber auch er bereits seine freie Hand in Richtung seines Gegenübers. Violette Energie schob sich davon weg und formte einen kleinen Dolch, der wirkte als sei er aus purpurnem Glas gefertigt. Der Silberhaarige schrak zurück und brachte sich mit einem Sprung in Sicherheit. Das kleine Messer lief ins Leere und löste sich sogleich in schnell verschwindenden Rauch auf. „Harhar!“, lachte der alte Schwertkämpfer laut auf und blickte zufrieden zu seinem Kontrahenten herüber. „Du hast bestanden.“ Wütend ballte der Jüngere seine Faust. „Rede keinen Unsinn. Es gibt keinen Test! Du weißt, weswegen ich hier bin!“ Sofort veränderte sich der Ausdruck im Gesicht Drocs. Er wurde, völlig untypisch für ihn, ganz ernst. „Ja, das weiß ich.“ Dieser unerwartete Anblick brachte den Silberhaarigen nun doch aus der Fassung und für einen Moment ließ er seine Klinge leicht herabsinken. Rasch besann er sich jedoch wieder und begab sich in eine kampfbereite Position. Sein Gegenüber kümmerte das jedoch kaum. Er drehte sich weg und schritt langsam in Richtung des Schlosseinganges. „Hey!“, brüllte der Jüngere noch, woraufhin der Angesprochene kurz inne hielt. „Komm mit. Du willst sie doch sehen, oder nicht?“</div>

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			<title>Tundra V - 1</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=352</link>
			<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 15:16:30 GMT</pubDate>
			<description>Der Schwertkämpfer kannte den Weg genau und er teilte sich seine Kräfte so sparsam wie nur möglich ein. Nach etwa drei Vierteln des gesamten Marsches gönnte er sich etwas zu Essen, um seine Kraftreserven vollends aufzuladen. Altes, hartes, jedoch haltbar gemachtes Fleisch sollte ihn auf den Beinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Der Schwertkämpfer kannte den Weg genau und er teilte sich seine Kräfte so sparsam wie nur möglich ein. Nach etwa drei Vierteln des gesamten Marsches gönnte er sich etwas zu Essen, um seine Kraftreserven vollends aufzuladen. Altes, hartes, jedoch haltbar gemachtes Fleisch sollte ihn auf den Beinen halten und für die bevorstehenden Kämpfe sättigen. Während er kaute, begutachtete er den Himmel nach Anzeichen für einen bevorstehenden Sturm, doch nichts schien dort oben zu lauern. Die Wolkendecke hatte sich gelichtet und die Sonne schickte ihre Strahlen auf den schneebedeckten Boden. Es war bitterkalt doch die Helligkeit ließ es zumindest etwas wärmer wirken. Der junge Mann war sich jedoch nicht ganz sicher, ob er sich über diese Umstände freuen sollte. Ein Unwetter hätte ihm sogar hilfreich sein können, wenn er es genau überdachte. Er schüttelte seinen Kopf und widmete sich wieder dem Boden unter seinen Füßen. „Was sage ich? Es ist schönes Wetter. Ich sollte das als gutes Omen werten.“ Die Situation erinnerte ihn an Szenen aus der Vergangenheit. Die wachsende Unruhe vor einem Kampf und die kriechende Angst in seinem Inneren. In all diesen Augenblicken war immer eine bestimmte Person an seiner Seite gewesen, hatte ihn davon abgehalten, sich zu sehr hineinzusteigern und ihm gezeigt, wofür er kämpfte und wofür es sich lohnte, Hoffnung zu haben, auch wenn manches davon ihr vermutlich nicht einmal zur Gänze selbst bewusst gewesen war. Auch jetzt, obwohl sie nicht bei ihm war, spürte der Schwertkämpfer, wie der Gedanke an seine Kameradin ihn erfüllte und vorantrieb. <br />
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Nach etwa zwei Stunden Marsch zog der Wind an. Zahlreiche, dicke Schneeflocken segelten vom Himmel und versperrten dem Wanderer die Sicht. Der Schemen eines großen Gebäudes erhob sich hinter dem weißen Schleier und sofort suchte der junge Mann hinter einem alten Mauerrest Deckung. Seinen kurzzeitig hochgeschnellten Puls beruhigend lugte er noch einmal herüber und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen. Patrouillen erkannte er auf die Distanz noch nicht, doch war er sich eigentlich sicher, dass es Wachen geben musste. Er ging in die Hocke, blickte auf sein Schwert und schluckte. Es wurde ernst! Sofort ging er seinen Plan noch einmal durch. Er war nicht unvorbereitet an diesen Ort gekommen. Unzähliges Kartenmaterial befand sich auswendig gelernt in seinem Kopf. Landschaften und Grundrisse, unzählige mögliche Zugangswege, Wachrouten. Alles hatte er sich zusammengesucht, analysiert und eingeprägt. Sein Knie fing nervös an zu zittern, während er sein weiteres Vorgehen bedachte. Auf jeden Fall würde er sich noch etwas nähern müssen, um ganz sicher sein zu können, dass er auch am richtigen Ort war. Als er vor einigen Tagen in der Hafenstadt des nördlichen Kontinents angekommen war, hatte er keine Zeit verloren und sich bei den Bewohnern umgehört. Jedem Hinweis war er nachgegangen. Verdächtige Einzelpersonen wie auch Gruppen waren sein Ziel gewesen. Und tatsächlich war er fündig geworden. Man hatte ihm gesagt, in welche Richtung die Leute gegangen waren und auf Basis dessen hatte er die Route, die sie wohl einschlagen würden, ermittelt. Die spärliche Besiedlung des Landes hatte die möglichen Ziele auf ein Minimum reduziert und nachdem eine grobe Richtung fest gestanden hatte, war es ein leichtes gewesen zu ermitteln, dass der Weg dieser Männer und Frauen nur an dieses alte, verfallene Gemäuer führen konnte, vor dem er sich nun befand. Die Wahrscheinlichkeit, das Ende seiner Reise erreicht zu haben, war also dementsprechend hoch.  <br />
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Erneut schaute er um die Ecke, sandte seine Sinne in alle Richtungen aus und huschte hinter seiner Deckung hervor, als er sich sicher war, niemanden in der Nähe gesehen, gehört oder gespürt zu haben. Seine rechte Hand schwebte in der Nähe seines Schwertgriffs und war zu allem bereit, sollte sich ein Hindernis auftun. Der Boden unter den Füßen des jungen Sprouts wurde mit jedem Schritt unwegsamer. Mauersteine und alte zerstörte Häuserreste versperrten ihm den Weg und zwangen ihn ein ums andere Mal dazu, sich mit kleinen Sprüngen über das unwegsame Gelände zu bewegen. Natürlich hatte dies auch Vorteile für ihn, gab es doch so genügend Möglichkeiten, sich zu verstecken, sollte er einer Wache oder entsprechenden Beschwörung über den Weg laufen. Doch nichts geschah und als er sich bereits bis auf 20 Meter an den Fronteingang des alten Schlosses herangewagt hatte, ging er erneut in Deckung um noch einmal in Ruhe alles zu überdenken. Wieso befand sich niemand draußen, um Eindringlinge fern zu halten? Befand er sich womöglich doch am falschen Ort oder sah man einfach keine Notwendigkeit einer Bewachung in einer derart menschenleeren Umgebung wie dem eisigen Norden? Sofort schüttelte er den Kopf ob des Unsinns, den er sich da zusammenreimte. Laut den Augenzeugen hatte es sich um eine Gruppe von 25 Personen gehandelt, die allesamt ohne großes Aufsehen zu erregen und ohne ihre Gesichter zu zeigen durch die Gegend gereist waren. Es war unmöglich, dass sie sich in einem Gebäude verschanzten und keine Wachleute bereit stellten, vor Allem da es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Mitglieder der Sprouteinheit handelte. Vorausgesetzt er war am richtigen Ort, blieb eigentlich nur übrig, dass sie mit Hilfe starker Magie versuchten, ihre Anwesenheit zu verbergen. Sofort schoss dem silberhaarigen Wanderer eine Erkenntnis durch den Kopf, die ihn seine Hand gegen die eigene Stirn schlagen ließ. „Verdammt! Sicherlich haben sie ein Überwachungsfeld um ihr Lager gespannt. Und ich Narr bin vollkommen unüberlegt…“ Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als eine plötzlich aufgeflammte Aura einen Schauer durch seinen Körper jagte und ihn aus den Gedanken hochschrecken ließ. <br />
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Vorsichtig lugte der junge Mann um die Ecke in Richtung des Haupteinganges und stellte mit Schrecken fest, dass sich dort, wo Sekunden zuvor noch niemand gestanden hatte, nun ein bewaffneter Mann befand, der gerade die Gegend absuchte. Vermutlich gab es einen Filter um das Gemäuer herum, der jede noch so geringe Ätherspur aus dem Inneren verbarg. Viel Zeit blieb dem Schwerkämpfer nicht, um seinen Fehler zu bereuen. Mühsam versuchte er seine Aura zu unterdrücken und trotz des starken Schneefalls die Wache zu identifizieren. Wenn es jemand wäre, den er kannte, wäre es unter Umständen einfacher einen Plan zu schmieden. Doch als ihm der Unbekannte sein Gesicht zeigte, erstarrte der Reisende und weitete seine Augen. Es war tatsächlich jemand, den er kannte und seine Anwesenheit versetzte ihm wortwörtlich einen Schlag, so dass er auf den Hosenboden zurückfiel und sofort unruhiger atmete. „Droc…“, keuchte er tonlos hervor, als er über sich auf der Mauer auch schon einen Schritt vernehmen konnte. „Harhar. Ganz recht!“, tönte die Stimme des Elite-Sprouts und ein breites Grinsen strahlte von oben auf den Jungen herab.</div>

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			<title>Tundra IV</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=351</link>
			<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 20:33:01 GMT</pubDate>
			<description>Der junge Krieger öffnete seine Augen und befand sich nun wieder in der kleinen Hotel-Badewanne mit dem inzwischen leicht abgekühlten Wasser darin. Ein erschöpftes Stöhnen begleitete sein allmähliches Erwachen. Rasch verdrängte er die Bilder seines kurzen Tagtraums und die aus ihm resultierenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Der junge Krieger öffnete seine Augen und befand sich nun wieder in der kleinen Hotel-Badewanne mit dem inzwischen leicht abgekühlten Wasser darin. Ein erschöpftes Stöhnen begleitete sein allmähliches Erwachen. Rasch verdrängte er die Bilder seines kurzen Tagtraums und die aus ihm resultierenden Fragen. Das Wichtigste war es nun, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und so schnell wie möglich weiterzumachen. Nachdem er seinen Körper und die Haare mit Seife und einem stark riechenden Kräuterextrakt verwöhnt hatte, stieg er aus dem Wasser, zog sich Unterwäsche an und verließ das Bad. Während des Gehens blickte er immer wieder an sich hinab und beobachtete seinen rechten Fuß. Es war alles wieder normal, doch anstatt sich darüber zu freuen, seufzte er enttäuscht. Noch war er körperlich nicht dazu in der Lage, seine Kräfte in vollem Umfang und ohne Nachwirkungen einzusetzen, doch genau diese Schwäche war es, die er sich nicht erlauben konnte bei dem, was er vorhatte. Auch, dass er sich jetzt vor dem Bett befand und sehnsüchtig zu der Matratze hinabstarrte war ein weiteres Zeichen für seine Unzulänglichkeit. Aber es half nichts und so ergab er sich widerwillig der Erschöpfung. Es war ein gutes Gefühl den ausgelaugten Körper auf das weiche Material zu legen und mit einer flauschigen Decke zu umwickeln. Sofort schloss er seine Augen, verdrängte alles um sich herum und versuchte möglichst nicht daran zu denken, dass im selben Moment seine Kameradin irgendwo in Lebensgefahr schwebte. Auch wenn er sich wehrte, wusste er, dass er unausgeschlafen nicht den Hauch einer Chance auf Erfolg hatte.<br />
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Der nächste Morgen war heran gebrochen, doch kein Sonnenstrahl vermochte die dichten Wolken zu durchdringen, die über dem Land aus Eis thronten. Der reisende Schwertkämpfer stand bereits in seinem Hotelzimmer und umwickelte seinen Körper sorgfältig mit dicken Stoffbändern. Nachdem alles so verzurrt war, dass es ihn stützte aber nicht behinderte, warf er die drei Mäntel über, rückte sie zurecht und machte sich dann auf den Weg die Treppe nach unten. Der Wirt stand wieder an derselben Stelle, die er auch am vorherigen Abend besetzt hatte und wirkte beinahe so, als habe er sich die gesamte Nacht nicht vom Fleck gerührt. „Vielen Dank“, meinte der Fremde, zog sich sein Mundtuch über die Nase und verließ die Hütte. Draußen wehte ihm sogleich starker und kalter Wind entgegen. Das kleine Dorf war in Schatten gehüllt und keine Menschenseele zu sehen. Anders als am vorherigen Abend konnte man nun keine magische Barriere mehr ausmachen, denn auch außerhalb der Ortschaft herrschte ruhiges Wetter. Als der Schwerkämpfer seine ersten Schritte tätigte und sich auf den Weg zur erwähnten Schmiede machte, brachen sich die Wolken am Himmel etwas und ließen einzelne kleine Lichtsäulen auf die Erde hinab. Der Schnee auf Boden und Dächern glitzerte dezent und der Anblick ließ einen vergessen, welche Strapazen man am vorherigen Tag noch erlebt hatte. Leider gab es immer noch genügend andere Dinge, die dem Reisenden im Kopf umherspukten, sodass ihn dieser idyllische Anblick kaum berührte. Er registrierte seine Anwesenheit, doch die Sorgen in seinem Kopf hielten ihn von jeder ansatzweise positiven Empfindung ab. Die Nacht war nicht gut verlaufen. Wie eigentlich immer hatten ihn die Gedanken im Schlaf überwältigt und zu einer Auseinandersetzung gezwungen. Ständig suchten ihn die Fragen heim, warum das alles geschehen war und wer dahinter steckte. Natürlich kam ihm schon oft der Gedanke, dass seine Kameradin womöglich gar nicht mehr unter den Lebenden weilte. Gerne hätte er es einfach verdrängt, aber er konnte sich nicht derart selbst belügen. Noch immer stand ihm eine Träne im Auge, die er einfach nicht zuließ. Er wollte nicht wahrhaben, dass es schon zu spät sein könnte, doch die Vernunft riet ihm immer wieder dazu, auch diese Eventualität zu bedenken.<br />
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Seine Hand stieß die Tür zur Schmiede auf. Er beendete das Gewirr in seinem Schädel und trat herein. Ein kleines Glöckchen ertönte und in einem Hinterzimmer schrak lautstark ein bäriger Mann von seiner Werkbank auf, stieß sich dabei an einer Deckenlampe und fluchte, während er, seinen Kopf reibend, in die Stube trat und einen Kunden mit ungewöhnlicher Haarfarbe dort stehen sah. „Ich muss mir stärker die Birne angeschlagen haben, als ich dachte“, meinte er lächelnd und kniff dabei eines seiner Augen zusammen, was jedoch nichts an dem Anblick des silbernen Haarschopfs vor sich änderte. Der Fremde kommentierte diese Bemerkung lediglich mit einem unverfänglichen Lächeln, nickte grüßend und ließ danach die Pupillen schweifen. „Ich suche ein Bastardschwert“, sagte er und widmete sich nach kurzem Umsehen wieder dem Mann vor sich. Der kniff sein anderes Auge zusammen, drehte die Schultern, als sei er gerade erst wach geworden und musterte den jungen Burschen vor sich. „Silberne Haare… Meine Güte…“, sagte er leise, räusperte sich und fuhr dann mit weitaus lauterer Stimme fort: „Schwerter habe ich genug. Zu welchem Zweck benötigt ihr es?“ Der Angesprochene schloss kurz die Augen und nahm tief Luft. „Ich bin auf der Jagd.“ Ein gewisser Unterton schwang in seiner Stimme mit. Auch der Schmied bemerkte dies, drehte sich herum und stapfte zurück in den Türrahmen zum Hinterzimmer. „Nicht auf Tiere, wie ich vermute…“, sagte er leise und schielte über seine Schulter zurück. Ein zögerndes Kopfschütteln war die Antwort. Wortlos, aber leicht nickend verschwand der ältere Mann mit dem breiten Kreuz, kam jedoch kurze Zeit später wieder heraus. Auf seinen Händen ruhte eine breite, lange Klinge mit einem einfach gearbeiteten Griff. Der Ausdruck des Kriegers wurde skeptisch, als er sich die Waffe so betrachtete, doch ihr Erschaffer rümpfte beleidigt die Nase. „Es mag nicht viel her machen, aber ihr werdet hier weit und breit kein besser geschmiedetes Werkzeug finden.“ Der silberhaarige Mann blinzelte ertappt, kratzte sich am Nacken und lächelte. „Verzeiht. Dürfte ich?“ Als er seinem Gesprächspartner die Hände entgegenstreckte fuhr dieser kurz zurück. Der Anblick der Handschuhe sowie der feinen darin eingearbeiteten Linien ließ ihn nun gänzlich verstehen. Während er seinem Kunden das Schwert in die Hände legte senkte sich sein Blick immer mehr. „Es tut mir Leid. Euren besonderen Bedürfnissen kann ich wohl wirklich nicht gerecht werden.“ Einige dezente Probeschwünge folgten, nach denen der junge Mann dann nur abwinkte und einen Beutel mit Geldstücken zückte. „Ich vertraue eurer Empfehlung. Ich hätte für ein Schwert mit Ätherleitungen sowieso kaum eine Verwendung.“ Der Schmied sah ungläubig von seinen Fingern auf, die jedoch weiterhin das Geld abzählten. „So? Aber eure Handschuhe. Wie kann es sein, dass ihr so etwas besitzt und dennoch kein Schwert mit ähnlichen Fähigkeiten wünscht?“ Der Angesprochene verstaute seine neue Erwerbung und auch den Beutel mit dem Wechselgeld. „Sagen wir, dass es nicht meinem Stil entspricht.“ Mit diesen Worten drehte er sich herum und schritt zur Tür, an der er noch kurz halt machte um sich zu bedanken und zu verabschieden. Dann zog er sein Mundtuch über, rückte die Kleidung zurecht und verließ das Haus. Ohne weitere Umschweife verließ er dann das kleine Dorf, jedoch nicht ohne noch einmal kurz über seine letzten Worte nachzudenken. Er musste lächeln, als er sich ausmalte, was Cleyo wohl gesagt hätte, wäre sie vorhin dabei gewesen. Sicherlich hätte sie ihn gefragt, ob er wirklich glauben würde, so etwas wie „Stil“ überhaupt zu besitzen. Seine kurze Heiterkeit endete dann jedoch abrupt und wich der Konzentration, die sein Vorhaben benötigte.</div>

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			<title><![CDATA[I eat sunshine for breakfast, glitter for lunch & souls for dinner.]]></title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=350</link>
			<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 09:07:42 GMT</pubDate>
			<description>Bild: http://emoticoner.com/files/emoticons/cute_rabbit/cute-rabbit-emoticon-20.gif?1301940532</description>
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			<dc:creator>Jukebox</dc:creator>
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			<title>Tundra III - 2</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=349</link>
			<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 17:53:11 GMT</pubDate>
			<description>„Cleyo...“ Ein letztes Mal sagte er noch ihren Namen, bis sie endgültig aus seinem Sichtfeld verschwunden war und endlose Verzweiflung ihn übermannte. „Sprout Tares“, machte sich der Mann hinter ihm bemerkbar und brachte den Angesprochenen dazu, seine ausgestreckte Hand wieder an sich zu ziehen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>„Cleyo...“ Ein letztes Mal sagte er noch ihren Namen, bis sie endgültig aus seinem Sichtfeld verschwunden war und endlose Verzweiflung ihn übermannte. „Sprout Tares“, machte sich der Mann hinter ihm bemerkbar und brachte den Angesprochenen dazu, seine ausgestreckte Hand wieder an sich zu ziehen. „Ja, ja. In mein Zimmer“, gab er von sich und machte sich auf den Weg. Es war der Wille, eine Lösung für diese Situation zu finden, der ihn seine Depression vergessen ließ und zum Weitermachen antrieb.   <br />
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Der Wind in den Fluren war kühl und wenn man halbnackt war, spürte man jeden einzelnen noch so kleinen Hauch, der durch das Gemäuer fegte. Die Menschen auf den Gängen blickten den jungen Mann ständig an. Es war irgendwie ein befremdliches Gefühl, zu wissen, dass der Grund für diese Aufmerksamkeit nicht seine luftige Kleidung war. Am Ziel angekommen, schloss er sich sofort ein, blieb an die Tür gelehnt stehen und begutachtete den Raum. Es war kaum etwas zu sehen. Zwei Betten, zwei zerwühlte Decken, die teilweise auf dem Boden lagen. Mehr gab es nicht, was auf irgendeine abnormale Begebenheit hätte schließen lassen. Seufzend lief er nach vorne und setzte sich auf eine Matratze. Es handelte sich nicht um die Seine, dennoch ließ er sich erschöpft nach hinten fallen und blickte nach oben, während der Stoff sich auf ungeahnt angenehme Weise an seine geschundene Haut schmiegte. Er dachte darüber nach, was geschehen war. Er wusste, wie überzeugend Cleyo sein konnte und natürlich war ihm auch klar, dass sie durch ihre Begabung und die Kontakte, die sie innerhalb des Schlosses hatte, durchaus dazu in der Lage war, Beweise aufzutreiben, die ihre eigene Schuld untermauern. Wie sie es angestellt hatte, war ihm also kein Rätsel, nur das Warum. Angestrengt fasste er sich durch das Haar. „Wieso hast du das getan?“ Fragte er ihr Bildnis in seinem Kopf. Immer wieder hämmerten diese Sätze in seinem Schädel und mit jeder Sekunde wuchs das Gefühl in ihm heran, dass er nur seine Zeit verschwendete und sich lieber darum kümmern sollte, sie aus ihrer Notlage zu befreien. Und genau das tat er auch. Zumindest hatte er es vor, denn, als er sich aufrichtete und Überlegungen anstellen wollte, wie er seinen persönlichen Aufpasser loswerden könnte, meldete sich sein erschöpfter Körper zu Wort und fiel regungslos zurück auf das Bett. Seine Augen fielen ihm fast zu und er wusste, dass er sich erst einmal erholen müsste, ehe überhaupt an eine Rettungsaktion oder dergleichen zu denken war. „Halt noch ein wenig aus…“, säuselte er, ehe die Müdigkeit ihn endgültig überwältigte.<br />
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Die Tage darauf verbrachte der junge Mann damit, möglichst unauffällig alle Informationen zu den Vorfällen zusammen zu tragen und zu beobachten, ob sich irgendetwas im Bezug auf Cleyos Unterbringung und den Stand ihrer Verurteilung änderte. Sein stets anwesender Bewacher machte ihm das natürlich nicht gerade einfach. Erst als dieser eines Morgens auf offiziellen Befehl hin abgezogen wurde, konnte er sich frei bewegen. Durch einen alten Freund mit einflussreichen Kontakten fand er heraus, dass etwas Merkwürdiges im Gange zu sein schien. Eine Gefangene sollte heimlich aus dem Schloss gebracht werden, so verlauteten die geheimen Informationen und tatsächlich brach mehrere Tage später ein Schiff zu einer Reise auf, die in keinem Fahrplan zu finden war.</div>

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		<item>
			<title>Tundra III - 1</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=348</link>
			<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 17:52:39 GMT</pubDate>
			<description>Metall schleifte bei jedem Schritt über den Boden. Eine schwere Kette fesselte seine Arme gegeneinander. Zwei weitere Exemplare waren um jeweils ein Bein gewickelt. Er spürte deutlich, wie ihm allmählich das Äther aus dem Körper gesaugt wurde. Schlaff hob er einen Fuß vor den Anderen, umringt von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Metall schleifte bei jedem Schritt über den Boden. Eine schwere Kette fesselte seine Arme gegeneinander. Zwei weitere Exemplare waren um jeweils ein Bein gewickelt. Er spürte deutlich, wie ihm allmählich das Äther aus dem Körper gesaugt wurde. Schlaff hob er einen Fuß vor den Anderen, umringt von einstigen Kameraden, die ihn nun jedoch als Feind ansahen. Der kühle Wind wehte über seinen nackten Oberkörper und die eintätowierten Symbole seines Rückens. Er zitterte, jedoch mehr vor Angst, als vor Kälte. In dieser Situation war es ihm ziemlich egal, dass er halbnackt war und nur eine locker sitzende Hose trug. Er konnte nur an sie denken, daran, wie sie ihn angesehen hatte in jenem Moment, als man in ihr beider Zimmer eindrang und ihn aus dem Bett zerrte. Nachdem man ihm die Fesseln angelegt und ihn auf die Knie gezwungen hatte, wurde ihm kurz der Befehl zu seiner Verhaftung vorgelesen. Immer noch konnte er nicht fassen, was man ihm vorwarf. Mord! Sogar mehrfacher! Sein Kopf schüttelte sich, doch da hörte er bereits einen seiner Begleiter bedrohlich knurren. „Schon gut, schon gut.“ Es befanden sich insgesamt sechs bewaffnete Männer um ihn herum. Zwei waren noch im Zimmer, versuchten die junge Dame darin zu bändigen. Sicherlich würden sie es nicht gerade einfach haben. „Hoffentlich machst du nichts Dummes…“, dachte der Gefangene und ergab sich seinem Schicksal, welches ihn tiefer in die Kellergewölbe des Schlosses führte, bis er schlussendlich in einem Gang mit mehreren Gefängniszellen landete. Sie waren allesamt leer. Im Schloss verharrte man nicht lange als Verbrecher. Entweder bekam man eine der zahlreichen Todesstrafen oder aber man wurde ins Mythengefängnis verschifft. Die Sprouts brachten ihren einstigen Kameraden in eine der kleinen, modrigen Zellen, verbanden seine Ketten mit entsprechenden Haken und Ösen in Boden und Wänden und ließen ihn dann zurück. <br />
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Drei Tage verharrte er dort in einsamer Stille und tiefster Finsternis. Die Fackeln entfachten sich nur, wenn jemand den Flur betrat, um etwas Brot und Wasser vorbeizubringen. Die Portionen reichten bei Weitem nicht, um den Hunger eines groß gewachsenen, jungen Mannes zu stillen, wohl aber, um ihn nicht sterben zu lassen. All die Zeit über saß er dort unten, ohne Schlaf, nur beseelt von den Gedanken an seine Zimmergenossin. Natürlich fragte er sich auch immer wieder, wie es zu diesen lächerlichen Anschuldigungen hat kommen können, doch verlor dieser Aspekt seine Bedeutung, wenn ihm jene Frau in den Sinn kam. Seit er als Anwärter ins Schloss gekommen war, lebten sie bereits zusammen und im Laufe der Jahre, hatte sich eine enge Freundschaft zwischen ihnen entwickelt. Sie gehörten derselben Klasse an und trotz des großen Altersunterschiedes zwischen Beiden, hatten sie ihre Ausbildung gemeinsam durchlaufen. Da er sich selbst in Haft ständig nur um sie sorgte, schlief er nicht viel und war dementsprechend müde, als nach einigen Tagen eine noch größere Gruppe an Soldaten in den Zellentrakt kam, sich vor ihm postierte und ihm mitteilte, dass er abtransportiert würde. <br />
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Geschwächt nahm der junge Mann diese Dinge zur Kenntnis und wurde auf seine Füße gehoben. „Geh gefälligst aufrecht! Zeig zumindest soviel Ehre!“ Nicht einmal mehr nicken konnte er, geschweige denn eine Beschwerde aussprechen. Bei seiner Verhaftung hatte er sich zur Genüge gewehrt, jedoch ohne Erfolg. Es fiel ihm schwer, die Schritte zu tätigen, doch allmählich kamen sie voran. Das helle Licht der Sonne blendete, als der Trupp aus dem Schlossgebäude hinaus auf den Hof trat. Der Verurteilte kniff seine Augen zusammen und noch ehe er sie wieder zu öffnen wagte, hörte er schnelle Schrittgeräusche sowie eine nur allzu bekannte Stimme durch die Luft hallen. „Stopp!“ Es riss ihm förmlich die Lider nach oben und an den Rücken seiner Bewacher vorbei erkannte er eine zierliche junge Dame, die sich mit gesenktem Haupt vor der Gruppe postiert hatte und sie am Weiterkommen hinderte. „Was wollt ihr? Dies ist eine Gefangeneneskorte. Geht aus dem Weg!“, befahl der Anführer, doch sein Gegenüber sah ihn nur eindringlich an, nahm tief Luft und ballte die Fäuste. In seine Ketten gehüllt blickte der junge Mann auf und krächzte leise Töne hervor. Zu mehr war er nach drei Tagen spärlichster Ernährung nicht mehr fähig. Was hatte sie nur vor?<br />
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„Lasst ihn gehen.“ Ihre Worte ließen den Gefangenen unruhig werden. Er ahnte bereits etwas, betete jedoch gleichzeitig dafür, dass er sich irrte. „Was soll das?“, tönte der Anführer der Eskorte und legte drohend die Hand an den Griff seines Schwertes. Sein Gegenüber blinzelte ihn kurz an. „Sprout Tares ist unschuldig“, flüsterte sie leise, wurde danach jedoch lauter. „ICH war es, die die A-Klasse-Einheit „Totenkranz“ auslöschte! Nicht er!“ Ein Zittern fuhr dem Gefangenen durch Mark und Bein, als er das hörte. Sofort flammte das letzte Quäntchen Kraft in seinem Inneren auf. Er wollte nur noch nach vorne. Zu ihr und sie aufhalten! Doch gerade als sich sein Körper in Bewegung setzte, reagierte einer seiner Wachleute auch schon, streckte die Handfläche vor sich und aktivierte damit eine weitere Funktion der Ketten. Sofort zog sich das Metall enger um die Gliedmaßen des Mannes. Sie schnitten durch das Fleisch, drückten auf die Knochen und drohten sie zu zerbrechen. Gleichzeitig erhöhte sich ihr Gewicht um das Zehnfache. Schreiend ging der Mann zu Boden, brüllte jedoch den Namen seiner Mitbewohnerin. „Cleyo! Nicht!“ Die Gruppe zog sich um ihn herum. „Cleyo!“ Im Dreck windend versuchte er den Kopf zu drehen, ihren Blick aufzufangen. Er steckte alle Kraft in seine Schreie. “Cleyo!“ Dieses Mal rammte man ihm den Fuß in die Magengegend und stopfte ihm einen Handschuh in den Mund. Unter spasmischen Zuckungen und angestrengt würgend gab der Gefangene Ruhe. Die junge Frau stand immer noch vorne, blickte bestimmt aber voller Schuld zu dem Anführer der Eskorte hin. Ohne Zweifel handelte es sich um einen Elite-Sprout. „Ist das euer Ernst?“, fragte er. Der Blick, mit dem sie ihm antwortete, ließ selbst einen gestandenen Krieger wie ihn zusammenzucken. Er sah zu seinen Leuten, befahl ihnen zu warten und entfernte sich zusammen mit der jungen Frau.<br />
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Der Mann auf dem Boden kämpfte mit dem Leder in seinem Mund. Er wälzte sich, drehte Schultern und Hüften im Schmutz. Es war ihm egal, dass er immer noch nichts weiter trug, als eine leichte und wenig robuste Hose. Er wollte schreien, brüllen und wilde Flüche ausstoßen, doch alles wurde durch den provisorischen Knebel verhindert. Wild atmend und stöhnend drehte er seinen Kopf und blickte zwischen den Füßen der umherstehenden Personen hindurch zu Cleyo und dem Eskortenführer. Sie redeten mehrere Minuten, bis plötzlich ein Handzeichen des Elite-Sprouts, drei seiner Männer dazu brachte, sich von der Gruppe zu lösen. Sie postierten sich neben und hinter die junge Frau, hielten ihre Arme fest und lauschten den Anweisungen ihres Befehlshabers. Ein weiteres Handzeichen folgte. Der Gefangene wurde vom Boden aufgehoben und zu den anderen herüber geschleift. Man postierte ihn genauso, dass er dem Anführer gegenüberstand. Wieder stöhnte und knurrte er, doch der Knebel tat weiterhin seinen Dienst. „Sprout Tares. Es sind extrem gewichtige Beweise aufgetaucht, die sie von der ihnen zu Last gelegten Tat freisprechen. Lasst ihn los, Männer.“ Der Angesprochene bemerkte, wie die Griffe um seine Schultern endeten. Einer der Magier schnippte mit den Fingern, zwei seiner Kameraden nahmen die so gelösten Ketten an sich. Doch der junge Mann hatte gar keine Möglichkeit, sich über seine plötzlich erlangte Freiheit zu freuen. Es kam ihm nicht einmal in den Sinn. Sofort legte man seiner Mitbewohnerin die Fesseln an und ein schmerzerfülltes Verziehen ihres Gesichts zeugte vom Wirksamwerden ihres Zaubers. Er entfernte sich selbst den Handschuh aus seinem Mund, hustete und keuchte, ehe er seinen geschwächten Körper nach vorne schleppte. Er wollte zu ihr, doch zwei kräftige Arme hielten ihn auf Distanz. „Cleyo. Warum?“, fragte er leise und voller Trauer. Sie hob ihren Kopf und blinzelte ihn an. Ein gequältes, jedoch ehrliches Lächeln zeichnete sich in ihrem Gesicht ab. Ihre Lippen öffneten sich zu einer Antwort, doch da schallte bereits die Stimme des Eskortenführers über den Platz. „Transportiert sie ab! Sprout Tares, ihr zieht euch sofort in eure Gemächer zurück. Ihr werdet, bis alles mit den Obersten geklärt wurde, unter Bewachung gestellt!“ Ein Sprout trat heran und zog den geschwächten Mann nach hinten, fort von seiner Gesprächspartnerin, die sogleich, von den sechs Männern umzingelt, ins Schloss transportiert wurde. Sie wehrte sich natürlich nicht, hörte aber noch in der Ferne das Rufen ihres Mitbewohners, der jedoch von seiner persönlichen Leibgarde davon abgehalten wurde, der Gruppe zu folgen.</div>

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			<title>Tundra II - 2</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=347</link>
			<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 10:54:20 GMT</pubDate>
			<description>Das Gespräch war beendet und der junge Krieger erklomm die Stufen nach oben. Es gab insgesamt vier Türen auf dem engen Flur und die erstbeste war sein Ziel. Im Zimmer angekommen schloss er sogleich hinter sich ab und ließ den Schlüssel stecken. Sofort umfing ihn eine angenehme Wärme, die eindeutig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Das Gespräch war beendet und der junge Krieger erklomm die Stufen nach oben. Es gab insgesamt vier Türen auf dem engen Flur und die erstbeste war sein Ziel. Im Zimmer angekommen schloss er sogleich hinter sich ab und ließ den Schlüssel stecken. Sofort umfing ihn eine angenehme Wärme, die eindeutig von einer Metallplatte an der Wand ihm gegenüber ausging. Ob sie nun von Magie oder doch von einer technischen Apparatur erhitzt wurde, war nicht auf Anhieb ersichtlich. Beides wäre möglich gewesen. Lächelnd schlüpfte der Mann aus seinen Schuhen und sah sich dabei um. Es handelte sich um ein kleines Zimmer, mehr eine Kammer. Die Einrichtung war spärlich, genügte jedoch. Bett, Kommode und ein flauschiger Teppich am Boden umgeben von großzügig bemessenen leeren Flächen, die man zur Aufbewahrung von Reisegepäck nutzen konnte. Links befand sich noch eine Tür, deren Sinn und Zweck wohl das Verbergen des Badezimmers war. Seine Kleidung lockernd bewegte der Schwertkämpfer sich allmählich durch den Raum. Seine Tücher, Bänder und Mäntel ließ er nach unten sinken. Nur kurz stützte er sich auf die Matratze und prüfte, wie weich sie war, ehe er dann den Nebenraum aufsuchte. Tatsächlich handelte es sich um ein Bad und es war nicht einmal schlecht ausgestattet. Mit Waschbecken, Toilette und Badewanne gab es eigentlich alles, was man sich nach einer strapazenreichen Wanderung durch die eisige Kälte wünschte. <br />
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Ohne weitere Umschweife ließ der reisende Krieger die Tür hinter sich zufallen und drehte den Wasserhahn auf. Eine kleine Phiole mit grünlicher Flüssigkeit fand seinen Weg in die Wanne hinein. Es brauchte nicht lange, bis sich die Luft in dem Räumchen allmählich mit warmem Dampf anfüllte. Auch die letzten Stücke Kleidung fielen nun am Körper des jungen Mannes zu Boden. Im Spiegel über dem Waschbecken reflektierte sich sein Rücken, sowie unzählige eintätowierte Symbole darauf. Sie bildeten ein flächendeckendes Bildnis, welches an mehrere unvollendete Ringe erinnerte, deren Zentrum in dem einzelnen Zeichen am Nacken lag. Die innersten Linien glommen noch dezent. Seine grünen Augen, die das wahrnahmen kniffen sich kurz zusammen. Die Haut spannte um die feinen, schnörkelhaften Linien herum, doch das war nicht der Grund für den Schmerz, den er verspürte. An seinem vollkommen entblößten Körper hinabblickend schob er seinen rechten Fuß ein wenig nach vorne. Es klang als würde harter Stein über die Fliesen am Boden schaben. Ungelenk setzte er die Sohle auf und zischte vor Pein. Analytisch betrachtete er die dunkelblau verfärbte Haut, die etwa auf der Hälfte seines rechten Unterschenkels begann und sich bis ganz nach unten zog. Dort wo sich Adern befanden, waren dunklere Stellen zu sehen, sodass es wirkte, als sei ein sehr unförmiger Felsen mit einer dicken Schicht Eis überzogen worden. Wie tot fühlte sich das Gewebe an. Qualvoll zog es sich zusammen, schwer und kalt hing es an einem ansonsten unversehrten Bein. Mit einem wilden Mimikspiel kämpfte sich der Krieger in Richtung der Wanne, setzte sich auf die Kante und hob seine Füße ins warme Wasser. „Eismagie…“, flüsterte er, während sich der Zustand seiner Gliedmaßen allmählich wieder normalisierte. Wehmütig und voller Selbsthass blickte er auf die Stelle und wartete ab. „Ich bin einfach zu schwach“, knurrte er, ehe er sich nun gänzlich hineinbegab und das angenehm temperierte Nass seinen Körper umspülen ließ. „Und doch...“, fing er nachdenklich an und entsann sich des vorherigen Kampfes. „Es fiel mir leichter als beim Training.“ Er lehnte sich zurück und drehte den Wasserhahn zu. An die Decke sehend spann er seine Gedanken weiter. „Liegt es an dieser Umgebung?“ Die Erschöpfung umfing ihn allmählich und seine Augen fielen zu. „Wieso nur ausgerechnet hier her?“ Er vergaß, was ihm gerade noch durch den Kopf gegangen war und erinnerte sich an jenen Tag, der ihn zu dieser Reise getrieben hatte.</div>

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			<title>Tundra II - 1</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=346</link>
			<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 10:53:33 GMT</pubDate>
			<description>Erschöpft und leicht humpelnd kämpfte der junge Mann sich durch den Schnee. Jeder Schritt glich einem Kampf gegen die Gewalt der Natur und seine eigene Schwäche. Sein Atem ging schwer und in Gedanken tadelte er sich für seine Dummheit. „Das kommt davon, wenn man einen Zauber anwendet, den man kaum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Erschöpft und leicht humpelnd kämpfte der junge Mann sich durch den Schnee. Jeder Schritt glich einem Kampf gegen die Gewalt der Natur und seine eigene Schwäche. Sein Atem ging schwer und in Gedanken tadelte er sich für seine Dummheit. „Das kommt davon, wenn man einen Zauber anwendet, den man kaum beherrscht.“ Erneut brach sich eine starke Böe an seinem Oberkörper. Er taumelte zwei Schritte zurück und hatte Mühe, sich wieder zu fangen. Stöhnend legte er sich noch stärker nach vorne und verengte die Augen zu Schlitzen, um sich vor der klirrenden Kälte des Windes zu schützen. „Dabei kannst du noch froh sein, dass du hier in der kältesten Region bist, die unsere schöne Welt ihr Eigen nennt.“ Die oberste Schicht seiner Kleidung flatterte im Wind. Sofort griff er von innen einige der Stoffmäntel und zurrte sie kräftiger um sich herum. Nur seine Beine und der Kopf waren nicht bedeckt. „Vermutlich hätte ich es ohne diesen vermaledeiten Sturm nicht geschafft.“ Der Blick des Kriegers suchte wieder den Weg ab, doch mehr als den kurzen Meter vor sich konnte er nicht erkennen. Schnee und Dunkelheit hüllten die Umgebung in einen milchig undurchsichtigen Schleier. „Ich sollte dem Wetter danken, aber…“ Er schnaubte auf, führte seine Hand durch den Kragen der Mäntel hindurch und zupfte sich das Mundtuch zurecht, so dass es wieder bis zu seinem Nasenansatz reichte. Zumindest konnte er sich sicher sein, dass die Richtung stimmte, denn immerhin gab es einen erkennbaren Weg unter seinen Füßen, was in diesen Breitengraden alles Andere als natürlich war. In einem derart unerschlossenen Gebiet wie dem Norden gab es nämlich nur sehr wenige abgesteckte Routen oder angelegte Pfade. Man konnte sich also sicher sein, dass, wenn man Einen gefunden hatte, der Nächste mindestens zwei Tagesmärsche auf sich warten lassen würde. <br />
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In diesem weiß grauen Einerlei verlor man schnell jedes Gefühl für Zeit und die weitläufigen Ebenen verhinderten, dass man irgendwelche Entfernungen auch nur im Ansatz erahnen konnte. Irgendwo ragte mal ein eckiges Gebilde in die Höhe, doch war nicht auszumachen, ob es sich nun um eine nahe Schneewehe oder einen weit entfernten Berg handelte. Mühsam schleppte sich der Krieger weiter und zählte seine Schritte, um grob die zurückgelegte und vor ihm liegende Distanz zu schätzen. Er hatte vor Anbruch seiner Reise immerhin einiges an Kartenmaterial studiert und sich die Dinge dort so gut es ging eingeprägt. Immer wieder sagte er sich dabei die bereits getätigte Anzahl an Schritten vor, rückte zwischendurch seine Kleidung zurecht und konzentrierte sich ganz auf das, was vor ihm lag, auch wenn das im Moment ein eher trister Anblick war. Zumindest lenkte das stupide Zählen ihn von anderen Dingen ab.<br />
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Irgendwann, er vermutete, dass es etwa zwei Stunden nach seinem Kampf war, änderte sich mit einem Schritt plötzlich die Umgebung. Von einem Moment auf den Nächsten verwandelte sich das Dröhnen des Windes in ein entferntes Säuseln. Von dem Sturm war nichts mehr zu spüren und nur noch vereinzelte Schneeflocken segelten in der Luft umher. Kalt war es immer noch, doch bei Weitem nicht mehr so schlimm wie zuvor. Verwundert erkannte der junge Mann, dass er gerade die Grenze zu einem kleinen Dorf überquert hatte. Neugierig drehte er den Kopf nach hinten. In nur wenigen Zentimetern Entfernung konnte er deutlich das Unwetter erkennen, in dem er sich zuvor noch befunden hatte. Keine einzige Böe erreichte ihn mehr. Ein kurzer Moment der Konzentration ließ ihn wissend nicken. „Eine Barriere“, erkannte er richtig. Wie eine unsichtbare Glaskuppel hielt sie das raue Wetter von den Häusern und ihren Bewohnern fern. Beeindruckt wandte er sich wieder herum. Die Ortschaft war klein und bestand nur aus einer Straße, sowie den Häusern links und rechts von ihr. Es war ein beschaulicher Ort und sein Anblick beruhigte den jungen Krieger. Nach einer langen und anstrengenden Reise befand er sich nun an einem sicheren Ort und konnte sich erst einmal erholen. Langsamen Schrittes machte er sich auf den Weg und begutachtete dabei die Umgebung. <br />
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An nahezu jedem Gebäude befanden sich metallene Öfen, Schornsteine oder Rohre. Technik und ländliche Baukunst waren auf eigenwillige Art und Weise miteinander verschmolzen. Rauchende Schlote, Dampf, der aus so mancher Ritze stieß und der Anblick flackernder Lichter hinter den Fensterscheiben ließen den Krieger lächeln. Er fühlte sich wohl an diesem Ort und man konnte die Wärme, die einen im Inneren der Häuschen erwartete, förmlich spüren. Seine Vorfreude wuchs an, während er zielstrebig weiter schritt. Eine junge Frau und ihre Tochter kamen ihm in dicke Mäntel gehüllt entgegen. Das Mädchen sah den Fremden sofort an und zeigte mit dem Finger auf ihn. „Mama, der Mann da hat Schneehaare!“ Ihre Augen glänzten bei diesen Worten und ihr Finger zitterte vor Euphorie. „Hör auf und sei nicht so unfreundlich!“, tadelte ihre Mutter und zerrte das Kind näher zu sich. Sie wagte es nicht, den fremden Mann anzusehen, was schade war, denn sonst hätte sie gesehen, wie er sein Mundtuch vom Gesicht zog und warm lächelnd den Damen hinterher sah. <br />
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Der Anblick der Kleinen erinnerte ihn an jemanden. Mit halb geschlossenen Augen gab er sich einen Moment seinen Gedanken hin und fasste sich dabei an die Haare. Sekunden verronnen. Ein Windhauch riss den Krieger wieder zurück in die Realität und ließ ihn seinen Kopf schütteln. Diese Dinge hätte er gerne abgeschüttelt, zumindest für den Moment. Welch glücklicher Umstand es doch war, dass Kälte und Schmerzen ihn zur Eile trieben. Rasch lief er weiter, bis er schließlich das Gasthaus erreichte und die kleine Metalltreppe zur Tür hinaufstieg. Eine Glocke ertönte, als er in die Stube eintrat. Der Blick des Gastwirts legte sich auf ihn. Es wirkte fast, als habe man nur auf ihn gewartet. Keine Menschenseele war anwesend. Vermutlich verdiente man hier mehr Geld mit dem Ausschenken von Bier, als dem Anbieten von Kost und Logis an Durchreisende. „Fremde sind selten“, grüßte der Dicke hinter seinem Tresen und versuchte nicht einmal zu lächeln. Seine kleinen, dunklen Pupillen wanderten an dem Unbekannten entlang nach oben und ruhten letztendlich auf seinem ungewöhnlichen Haarschopf. Den kümmerte es jedoch nicht. Den restlichen Schnee von sich schüttelnd, trat der junge Mann näher zu seinem Gegenüber herüber und verlor keine Zeit, um sein Anliegen vorzubringen. „Ein Zimmer bitte.“ Der Angesprochene blieb stumm, lupfte eine Braue und fummelte mit seiner Hand in einem Regal unterhalb der Tischplatte herum. „Habt ihr eine Schmiede?“ Der Wirt legte einen Schlüssel vor sich ab und blinzelte skeptisch. „Ihr müsst daran vorbeigekommen sein.“ Sein Gegenüber nahm das kleine Metallding vom Tresen und lächelte entschuldigend. „Ich habe mir die Umgebung nicht so genau einprägen können.“ Der Dicke verzog kurz das Gesicht. „Woher die silbernen Haare? Ein Fluch etwa?“ Deutlich war die Unsicherheit zu hören, die den älteren Mann zu dieser Frage getrieben hatte. Der Fremde selbst jedoch blieb ganz ruhig und machte sich auf den Weg zur Treppe. Mit einem warmen Funkeln in den Augen wandte er sich dann noch einmal zurück und erklärte andächtig: „Ein Geschenk eher.“</div>

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			<title>Tundra I</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=345</link>
			<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 15:39:53 GMT</pubDate>
			<description>Dumpf prallte der Körper des jungen Kriegers auf den zugefrorenen Boden. Wie in so vielen Stunden eintrainiert, rollte er sich seitlich ab, nahm Schwung auf und nutzte ihn, um sich selbst wieder in den Stand zu katapultieren. Die einfach gearbeiteten Sohlen seiner dicken Winterstiefel rutschen über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Dumpf prallte der Körper des jungen Kriegers auf den zugefrorenen Boden. Wie in so vielen Stunden eintrainiert, rollte er sich seitlich ab, nahm Schwung auf und nutzte ihn, um sich selbst wieder in den Stand zu katapultieren. Die einfach gearbeiteten Sohlen seiner dicken Winterstiefel rutschen über den Untergrund, doch nach wenigen Metern hatte er endlich wieder einen festen Stand erreicht. Sofort richtete er seinen Blick in die Richtung, aus der er gekommen war. Mit lautem Gebrüll landete ein zottiges, etwa zwei Meter großes Tier vor ihm und schlug die langen Krallen in den Boden, um nicht wie sein Gegner der glatten Oberfläche zu erliegen. Der junge Mann blickte in das übergroße Maul des Tieres. Es nahm die Hälfte des, mit langem Fell übersäten Gesichts ein. Die großen runden Nasenlöcher konnte man noch erkennen, doch die kleinen Augen verschwanden hinter einem Vorhang aus Haaren. Wieder stieß das Tier ein tiefes Grollen aus und brachte sein Gegenüber dazu, nervös die Hände von sich zu strecken. Das Schwert, welches eigentlich in seiner Rechten ruhen sollte, war zuvor beim ersten Prankenhieb der Bestie aus seinen Fingern geschleudert worden. Er konnte wohl froh sein, dass die Krallen nur seine Waffe und nicht noch Teile von Arm oder Oberkörper erwischt hatten, aber nun stand er recht wehrlos dort und blickte auf das gewaltige Untier, welches ihn als seine Beute auserkoren hatte. Mit Schneeflocken durchsetzter Wind blies ihm durchs Gesicht und wirbelte die silbernen Strähnen durcheinander. Klirrende Kälte schlug ihm gegen die Haut. Er atmete tief durch, schloss die Augen und fokussierte seine Energie. „Es geht nicht anders“, dachte er und öffnete die Lider wieder. Sein Gegner lauerte, die überlangen Arme ungeduldig bewegend. Immer wieder schlugen seine langen Vorderpranken in den Boden, hoben sich heraus und bewegten sich einige Zentimeter weiter, nur um dort dann wieder im Eis zu versinken. Die kürzeren Hinterläufe ruhten dabei immer auf einem Punkt, bereit jeden Moment nach vorne zu springen. <br />
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Der junge Krieger löste vorsichtig seinen überwurfartigen Mantel und gönnte seinen Armen somit etwas mehr Freiheit. Einige Schichten seiner Kleidung entwirrten sich zu langen, größtenteils fransigen Bändern, die nun von den stärker werdenden Winden hin und her gepeitscht wurden. Noch einmal zupfte er sich sein Mundtuch zu Recht, kniff die Augen bei der nächsten starken Böe zusammen und klatschte dann die Handflächen vor seiner Brust zusammen. Feine, in die dicken Handschuhe eingearbeitete Linien glommen auf und verfärbten sich bläulich. Konzentriert sagte der Mann die Worte in Gedanken auf und beobachtete dabei jede noch so kleine Regung seines Feindes. Das Ungetüm schien zu bemerken, dass etwas nicht stimmte. Tiere waren mitunter sehr feinfühlig, was das Erspüren von Äther anging. Ein Ausdruck der Anstrengung huschte über die Züge des Menschen, als er seine Formel beendet hatte und nun alle Energien auf das Wirken des Zaubers richten musste. Es war noch gar nicht so lange her, dass er ihn erlernt hatte und noch immer beherrschte er diese Fähigkeit nicht ganz. „Atmosphären-Schwert“, flüsterte er leise, streckte die Handflächen nach vorne und beobachtete, wie sich allmählich kleine, glitzernde Eiskristalle vor ihnen bildeten. Er kniff die Augen zusammen und im selben Augenblick preschte das Monster auch schon nach vorne. Es blieb keine Zeit mehr. Sofort verdichteten sich die Eiskristalle in der Innenfläche der rechten Hand. Das, was sie formten, umschloss der Krieger sogleich mit seinen Fingern. Er ging in Kampfhaltung und holte zum Schwung aus. Kleine, hellblaue Partikel formten sich allmählich zu einer Klinge. Es schien fast, als würde ein Kristall direkt aus den Fingern des Mannes wachsen. <br />
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Auf allen Vieren stürmte das Untier heran. Es benötigte nur zwei lange Prankenschritte und schon erreichte es seine Beute. Die beugte kurz die Knie, führte das mittlerweile vollende Schwert nach hinten und leitete eine recht große Menge seines noch verbliebenen Äthers in die Schuhe. Mit einem drei Meter hohen Satz katapultierte er sich nach oben und ließ das angreifende Tier unter sich hindurchschlittern. Etwas unbeholfen rutschte es über das Eis und brauchte einige Zeit, um sich wieder mit den Krallen zu fixieren. Sofort schaute es mit weit aufgerissenem Maul über seinen Rücken und erblickte das wirbelnde Gewirr aus Tüchern, Umhängen und Bändern auf sich zufliegen. Die Drehung des Mannes stoppte und er holte weit nach oben aus, das Schwert in beiden Händen haltend. Lautes Brüllen von beiden Seiten erfüllte die Luft. Mit voller Wucht schlug der Krieger auf die Nase seines Opfers ein. Das Schwert tauchte sofort in die Haut ein, glitt hindurch und trat unterhalb des Kiefers wieder aus. Sofort schossen mehrere scharfe Eissplitter aus dem Kopf des Biestes heraus und ließen es erbärmlich aufheulen. Der junge Mann war jedoch noch nicht fertig, drehte sich wieder um die eigene Achse und ließ seine Waffe während des Falls am Arm des Monsters herabrutschen. Erneut brüllte das Biest unter den erschienen, frostig kalten Zacken auf. Blut stieß aus den Wunden, welche durch das schlagartige Zusammenziehen der Haut beim plötzlichen Gefrieren entstanden waren. Kopf und Arm des Ungeheuers waren nahezu unbrauchbar und der Menschenkrieger benötigte nicht lange, um auch den Rest des  Ungetüms mit einer Schicht aus Eis zu überziehen. Am Ende schwang er sich noch einmal auf den nun erstarrten Feind und rammte die Spitze des Schwertes tief in den entstandenen Panzer hinein. Ein unterdrücktes und gedämpftes Wimmern verkündete seinen Sieg und den Tod des Monsters. <br />
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Erschöpft und schwer atmend schwang sich der junge Mann wieder zu Boden. Beim Aufkommen ging er kurz in die Knie. Ein leiser Fluch entglitt seinen Lippen, ehe er sich aufrichtete und die Schichten seiner Kleidung wieder um sich legte. Eingewickelt stapfte er durch den Schnee und folgte dem Pfad, von dem er zuvor so unsanft fortgerissen worden war. In dem dichten Schneesturm, welcher ihm unentwegt und gnadenlos entgegen schlug, konnte er jedoch kaum die Hand vor Augen erkennen, geschweige denn ein eventuell am Wegesrand liegendes Schwert. Seufzend lief er weiter mit dem Oberkörper gegen den Wind gelegt und in Gedanken bereits die Kosten für ein neues Schwert errechnend. „Wäre sie da, würde sie mir vermutlich eine Kopfnuss geben“, dachte er so für sich und kicherte traurig.</div>

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			<dc:creator>Daru</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Auf-auf und davon!</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=344</link>
			<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 19:06:16 GMT</pubDate>
			<description>So. Die Entscheidung ist gefallen. Es war nicht leicht, aber im Nachhinein bin ich froh darüber. 
 
Es zieht mich wieder zurück nach Erfurt! Nachdem ich hier Zuhause unerwünscht bin, habe ich mich dazu entschlossen in die Stadt zurück zu kehren, in der ich mich bisher am wohlsten gefühlt habe. 
Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>So. Die Entscheidung ist gefallen. Es war nicht leicht, aber im Nachhinein bin ich froh darüber.<br />
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Es zieht mich wieder zurück nach Erfurt! Nachdem ich hier Zuhause unerwünscht bin, habe ich mich dazu entschlossen in die Stadt zurück zu kehren, in der ich mich bisher am wohlsten gefühlt habe.<br />
Die Eltern von meinem Ex freund wohnen ebenfalls dort und sie können es kaum erwarten mich und ihren Enkelsohn zu sehen! Schön zu hören, dass man wenigstens irgendwo erwünscht ist! :anime: <br />
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Am meisten schockt mich aber das Verhalten meiner Mutter und meiner besten Freundin. <br />
<br />
Während meine Mutter vor nicht mal 2 Monaten noch mir und allen anderen erzählt hat, wie unglaublich wichtig ich und mein Sohn für sie ist, und dass sie gar nicht ohne uns könnte, musste ich mir heute anhören, dass es ihr egal ist was mit uns ist. Und wenn ich je wieder hilfe brauche, muss ich nicht zu ihr kommen.<br />
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-Danke für nichts!<br />
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Von meiner besten Freundin durfte ich mir dann zum krönenden Abschluss noch anhören, wie unglaublich scheiße sie es findet, dass ich gehe. Weil ich ja nur an mich denken würde....<br />
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Krass, wenn man sowas hört. Endlich traut man sich, seine Sachen zu packen um dem Horror zu entkommen, in dem man fast irre geworden ist. Und dann darf man sich sowas anhören. <br />
Das sitzt!<br />
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Da freut man sich in der Tat darauf, hier endlich wegzukommen...</div>

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			<dc:creator>Devaki</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=344</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Ryuta Amazume</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=343</link>
			<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 09:43:40 GMT</pubDate>
			<description>Bild: http://www.npshare.de/files/425ad56c/test.gif  
 
Ich liebe die Geschichten von Ryuta Amazume. Ich habe mir vier Manga von ihm gezogen und drei davon gelesen. Sie sind noch nicht abgeschlossen beziehungsweise noch nicht alle eingescant und übersetzt, aber alle sprachen mich bisher mehr als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><center><img src="http://www.npshare.de/files/425ad56c/test.gif" border="0" alt="" /></center><br />
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Ich liebe die Geschichten von Ryuta Amazume. Ich habe mir vier Manga von ihm gezogen und drei davon gelesen. Sie sind noch nicht abgeschlossen beziehungsweise noch nicht alle eingescant und übersetzt, aber alle sprachen mich bisher mehr als nur an. Ich hab sie förmlich verschlungen und deswegen möchte ich sie einfach mal vorstellen. <br />
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Vorweg sollte man wohl sagen, dass es sich bei diesen Manga grundsätzlich um Ecchi Material handelt. Es gibt also durchaus Darstellung von Romantik, die über ein Küsschen auf die Wange hinausgehen. Man sieht die Leute auch im Bett und so... aber es ist kein Hardcore-Material. Manchmal aber wohl knappt davor. Man sollte sich davon aber nun nicht zwingend abschrecken lassen, denn das, was mich eigentlich daran fasziniert sind die Slive-of-Live Geschichten ,sowie die grundsätzlich sympatischen, aber doch tiefgründigen Charaktere, die der Autor hier schafft. <br />
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Der Zeichenstil ist meiner Meinung nach ziemlich gut. Grundsätzlich gibt es keine Chibis oder sonstige Verniedlichungen. Die Darstellung der Personen ist nie in irgendeiner Weise übertrieben, es gibt keine Chibis. Comedy-Elemente sind rar gesäht, zünden aber bei mir immer, sobald sie vorkommen. Überwiegen tut bei mir aber ein &quot;Gott ist das süüüüüß!&quot;-Gefühl ^^; Gerade die Darstellung der weiblichen Charaktere ist hier sehr ansprechend. Sie haben ihre erwachsenen, aber auch ihre kindlichen Seiten und die werden in den Zeichnungen mehr als herrlich rübergebracht. Genau so sollten Frauen sein... (und sie sind es zum Glück auch meistens, auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, dass sie niedlich sind...)<br />
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Genug geschwallt, hier eine kurze Übersicht der Geschichten, die ich angefangen habe zu lesen. <br />
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<u>Happy Negative Marriage</u><br />
<img src="http://www.npshare.de/files/5240aeaa/ryuta1.jpg" border="0" alt="" /><br />
Ich versuchs kurz zu machen: 30 Jährige, männliche Jungfrau lebt das jugendliche Leben eines Singles. Er geht arbeiten, beschäftigt sich in der Freizeit mit seinen ebenfalls ledigen Arbeitskollegen, seiner XBox360 und der PSP. Doch all das gerät ins Wanken, als sein Chef ihn an seinem Geburtstag zu sich bestellt und ihm mehr oder weniger offenbart, dass seine Eltern eine Hochzeit mit einer Verwandten des Chefs arrangiert haben. Nun steht das Treffen mit dieser Frau an...<br />
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<u>Koi Wa Misoji Wo Sugite </u><br />
<img src="http://www.npshare.de/files/95c17f44/ryuta2.jpg" border="0" alt="" /><br />
Das ist die Geschichte einer 30 jährigen Büroangestellten und ihres 23 jährigen Arbeitskollegen. Sie fing nach der Oberschule direkt mit dem arbeiten an, während er seinen Abschluss an einer guten Uni gemacht hat und sich nun allmählich in ihrer Abteilung (sie ist die Leiterin) hocharbeitet. Sie mag ihn nicht sonderlich, da er den Eindruck erweckt, ein langhaariger, ständig grinsender Playboy zu sein. Außerdem erfährt sie, dass sie versetzt werden soll, während er stellvertretender Abteilungsleiter werden soll. Dennoch kommen die zwei eines Tages zu einem Rendezvous und ...<br />
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<u>Toshiue No Hito</u><br />
<img src="http://www.npshare.de/files/df5f4ee5/ryuta3.jpg" border="0" alt="" /><br />
20 Jähriger Student, leidet an Impotenz, träumt ständig von der Zeit, als er als Junge seinen Großvater besuchte und sich heimlich ins Lagerhaus einer herrschaftlichen Villa schlich. Dort begegnete er einer jungen Frau, die immer mit ihm &quot;spielte&quot;, was man, hart ausgedrückt als sexuellen Missbrauch bezeichnen kann. Sehr zu seinem Unmut, bekommt er nur in diesen Träumen eine Erektion, was sein Leben natürlich nicht gerade einfach macht. Zum Beispiel gäbe es da die Kommilitonin, die in ihn verliebt ist, jedoch aufgrund seines Problems nicht mit ihm zusammenkam. Auch seine Freunde aus dem Literatur-Club sind nicht immer eine Hilfe. Dazu kommt noch, dass das neue Mitglied des Clubs der Person aus seinen Träumen extrem ähnlich sieht (sie ist, klein, dünn, sieht aus wie höchstens 15, ist aber 26). <br />
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<b>Mein Favorit.</b> Bietet viel Drama, viel Liebe und einfach am meisten zum Lesen (5 Volumes bisher übersetzt)<br />
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<u>Nana To Kaoru</u><br />
<img src="http://www.npshare.de/files/87f88b75/ryuta4.jpg" border="0" alt="" /><br />
Hab ich noch nicht gelesen. Geht wohl um Love, Comedy und S&amp;M xD<br />
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Zu guter letzt ein DLC zum selber anlesen:<a href="http://www.file-upload.net/download-3133350/Ryuta_Amazume.dlc.html" target="_blank">Vier (leider unvollende) Manga</a><br />
<a href="http://jdownloader.org/download/index" target="_blank">JDownloader</a><br />
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Anmerkung: Nicht wundern. Die Manga stammen von einer Hentai-Quelle. Deswegen auch die Banner und URL-Textdatei in den Ordnern. Ich find es recht interessant, auf was für Dinge man stößt, wenn man in Foren mit erotischen Inhalten stöbert. Ich hab da z.b. auch den kompletten Kick-Ass Comic mal gefunden... inmitten von teilweise ziemlich ekligen Dingen xD</div>

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			<dc:creator>Daru</dc:creator>
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		</item>
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			<title>Trapt</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=342</link>
			<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 09:05:51 GMT</pubDate>
			<description>Man kennt das ja von Amazon: Man bestellt etwas und bekommt danach ständig weitere Empfehlungen auf der Webseite oder per E-Mail gezeigt, die auf diesen Einkäufen basieren. Und ich muss sagen: Über dieses System bin ich teilweise tierisch angepisst, aber dann auch wiederum nicht. Erst durch diese...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Man kennt das ja von Amazon: Man bestellt etwas und bekommt danach ständig weitere Empfehlungen auf der Webseite oder per E-Mail gezeigt, die auf diesen Einkäufen basieren. Und ich muss sagen: Über dieses System bin ich teilweise tierisch angepisst, aber dann auch wiederum nicht. Erst durch diese Dinge, habe ich nämlich gerade im Bereich der Musik einige Bands gefunden, die ich so nicht gekannt hätte. Und dazu gehören auch Trapt!<br />
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<center><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Tf1wj2NRL._SS400_.jpg" border="0" alt="" /><br />
<i>Albumcover: Only Through The Pain</i></center><br />
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Um es vorweg zu schicken: Ich bin ein Kostverächter, was Musik angeht. Ich höre viel, jedoch meistens als HIntergrundgeräusch zu irgendeiner Tätigkeit. Ich gebe wenig auf die Lyrics und lasse mich von der melodischen Stimmung des Songs mitreißen, jedoch nicht in einer Art, dass mich die Musik in irgendeiner Weise positiv oder negativ beeinflussen würde... eigentlich.<br />
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Damit wären wir schon beim Tehma. Ich bin wirklich glücklich darüber, Trapt gefunden zu haben. Leider habe ich zu wenig Geldmittel zur Verfügung, als das ich mir ihre Alben hätte legal kaufen können. Die Musik dieser Band spricht mich einfach an und ich fühlte mich noch nie derart angesprochen, wie durch ihre Lieder. <br />
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Meistens handeln die Texte von traurigen Themen, was ziemlich gut in meinen sonstigen Kram passt. Ich mag keine fröhlichen Lieder oder welche, die von Hoffnung oder sonstwas singen. Das ist keine Devise, nach der ich meine Musik auswähle sonder das Ergebnis einer genaueren Betrachtung dessen, was ich bisher so gerne höre. Meistens geht es um Schmerz und um die dunkleren Seiten menschlicher Beziehungen, wie eben auch bei Trapt. Und Trotzdem hören sich manche Songs bei Weitem nicht so &quot;düster&quot; an, wie sie eigentlich sind. Trapt haben meiner Meinung nach ein Talent dafür, Lieder zu machen, bei denen man den Refrain grundsätzlich einmal mitsingt oder auch mal stimmungsabhängig mitschreit. Die Lyrics sind dabei häufig irgendwie besonders. Mal besonders metaphorisch, mal gerade heraus und in vielen Fällen entweder so, dass ich mir vorkomme, als hätte diese Zeilen jemand geschrieben, der mich sehr gut kennt und sie mir um die Ohren schlägt und ein anders Mal erscheint es, als könnten die Worte so aus meinem eigenen Mund gekommen sein. <br />
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Musikalisch muss man sagen, kriegen sie es hin trotz einer gewissen Beschränkungen der Instrumente teilweise sehr eingängige und mit Wiedererkennungswert versehene Melodien zu kreieren. Als Gegenbeispiel hätte ich hier z.B. Red, die ja wirklich mit sehr vielen klassichen Instrumenten arbeiten. Bei Trapt bekommt man vornehmlich E-Gitarre, Bass und Drums... Um mehr zu erkennen, müsste ich Ahnung von Musik haben. <br />
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Meine Lieblingssongs (wobei mir ein Ranking da wirklich schwer fällt):<br />
- Disconnected<br />
- Cover Up<br />
- Wherever She goes<br />
- Storyteller<br />
- The last Tear<br />
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Wobei ich wirklich sagen muss, dass ich eigentlich jedes der vier Alben sehr gut anhören kann. Es gibt kein Lied, was ich nicht gerne höre.<br />
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Zu guter letzt ein böser Link zu einem bösen DLC:<br />
<a href="http://www.file-upload.net/download-3133332/trapt.dlc.html" target="_blank">Trapt</a><br />
Ich persönlich nutze <a href="http://jdownloader.org/download/index" target="_blank">JDownloader</a></div>

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			<dc:creator>Daru</dc:creator>
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			<title>Dunkelheit</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=341</link>
			<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 19:00:49 GMT</pubDate>
			<description>Dunkelheit 
 
Ich sehe dich.  
 
In leuchtenden Farben erkenne ich deine Züge. Mit strahlenden Augen blickst du zu mir herüber. Sehnsüchtig hebe ich meine Finger, strecke sie in deine Richtung. Dünnes Glas befindet sich zwischen uns. Es ist kalt, doch das ist mir egal. Auch du streichelst sanft die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font size="4">Dunkelheit</font><br />
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Ich sehe dich. <br />
<br />
In leuchtenden Farben erkenne ich deine Züge. Mit strahlenden Augen blickst du zu mir herüber. Sehnsüchtig hebe ich meine Finger, strecke sie in deine Richtung. Dünnes Glas befindet sich zwischen uns. Es ist kalt, doch das ist mir egal. Auch du streichelst sanft die fragile Wand, bis sich unsere Hände überlappen. Ich sehe in dein Gesicht, erkenne dasselbe Verlangen darin, wie auch ich es verspüre. <br />
<br />
Ich möchte bei dir sein, dich umschließen und von dir umschlossen werden, doch da ist etwas zwischen uns. Das Glas könnte man mit einem kräftigen Hieb zerstören. Den Schmerz würde ich in Kauf nehmen. Aber es würde nichts nützen. Da ist noch eine andere Sache. Ist es Angst? Ich blicke in deine Augen, sehe wie die Pupillen auf mir liegen und sich ein wenig über mich hinwegbewegen. Wieder erkenne ich in deinem Antlitz, was mich selbst beschäftigt. <br />
<br />
Um uns herum ist nichts als Dunkelheit. Rücken an Rücken lehnen wir aneinander, nur von einer zerbrechlichen Mauer getrennt. Die Schwärze vor mir erscheint unwirklich. Sie saugt alles auf, selbst mein Gefühl für Entfernungen. Ich weiß nicht, ob ich in einen endlosen Tunnel blicke oder in einen dichten Nebel, der sich direkt vor meiner Nasenspitze befindet. Es wäre ein leichtes, meine Hand auszustrecken und es zu überprüfen, doch ich fürchte mich davor, meinen kleinen, erleuchteten Bereich zu verlassen.<br />
<br />
Und so bleibe ich hier sitzen, ziehe die Beine an mich, schlinge die Arme herum und drücke mein Kinn dagegen. Ich weiß, dass du noch in meinem Rücken sitzt. Du bist da, ebenso gefangen wie ich, unfähig, dich fortzubewegen. Unsichtbare Fesseln halten uns hier und je mehr ich darüber nachdenke, desto größer wird sie wieder, die Sehnsucht. Lange halte ich es nicht aus und schon drehe ich mich wieder herum, lehne mich gegen die einzige mir bekannte Grenze meiner Welt und lege die Stirn gegen das kalte Glas. Ich sehe dich an, beobachte, wie auch du dich herumdrehst und bemerkst, dass ich mich wieder dir zugewendet habe. Du bist nicht überrascht, zeigst kaum eine Reaktion und doch weiß ich, dass du in gewisser Weise glücklich bist. So wie auch ich. <br />
<br />
In gewisser Weise…</div>

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			<dc:creator>Daru</dc:creator>
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			<title><![CDATA[SILVESTER oder "Neues Jahr-alte Scheiße"]]></title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=340</link>
			<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 18:50:47 GMT</pubDate>
			<description>So, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und wie es immer ist, wird man dann besonders nachdenklich. Was lief dieses Jahr gut, was nicht, was erwartet mich nächstes Jahr und wie lange geht es noch so weiter. Es ist jetzt 19.40 Uhr und meine Eltern haben gerade das Haus verlassen um mit Freunden ins...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>So, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und wie es immer ist, wird man dann besonders nachdenklich. Was lief dieses Jahr gut, was nicht, was erwartet mich nächstes Jahr und wie lange geht es noch so weiter. Es ist jetzt 19.40 Uhr und meine Eltern haben gerade das Haus verlassen um mit Freunden ins neue Jahr zu feiern. Im ganzen Haus ist es totenstille und ich hör nur das leise schnarchen aus dem Kinderzimmer. Leider ist der Kleine noch zu klein um Silvester mitzufeiern. Also bin ich wie letztes Jahr alleine und überlege was man tun könnte. <br />
-alleine Feiern?<br />
-zocken?<br />
-ein bisschen makern?<br />
-schlafen gehen?<br />
-nachdenken?<br />
<br />
Ohne mich wirklich entschieden zu haben, denk ich nach und schaue dabei aus dem Fenster. Spontan fällt mir ein Satz ein den ich irgendwo mal gelesen hab:<br />
<br />
<font color="Yellow">&quot;Ich gehe immer den langen Weg nach Hause nur um einen Moment durch die Fenster der perfekten Familien zu schauen&quot;</font> (so oder so ähnlich)<br />
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Ich frag mich, wie es jetzt wohl ist in einer anderen Familie zu sein. Sitzt man da beisammen? Zählt man die letzten 10 Sekunden lauthals runter um sich danach in die Arme zu fallen und sich ein frohes neues Jahr zu wünschen? Ich hab keine Ahnung....<br />
Ich hab schon lange das Gefühl verloren, dass die Welt perfekt ist. Ganz im Gegenteil. Die Welt scheint ein einziger Haufen mit Irren Leuten zu sein. Einer kranker als der andere, einsamer als man eigentlich zu gibt.<br />
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Schreibe ich hier wirres Zeug? Und ob! Einfach zu viel zu sagen, zu wenig Ahnung davon wie man das sagen ausdrücken soll was man denkt. Also, mach ich einfach so weiter wie immer.<br />
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Tschüss altes Jahr und Hallo 2011!</div>

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			<dc:creator>Devaki</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=340</guid>
		</item>
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			<title>ES HAT MICH ERWISCHT....</title>
			<link>http://www.rpga.info/forum/blog.php?b=339</link>
			<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 12:58:12 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Es ist passiert... Nun endlich hat es auch mich erwischt.... 
 
 
Das "Wii Fieber" :eek: 
Lange Zeit war die Wii für mich nur eine von vielen Konsolen, nichts besonderes eben. Doch ich muss gestehen...Jetzt bin ich schon ein bisschen verliebt in dieses weiße Stück das dort frisch geputzt und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font color="Red">Es ist passiert...</font> Nun endlich hat es auch mich erwischt....<br />
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Das &quot;Wii Fieber&quot; :eek:<br />
Lange Zeit war die Wii für mich nur eine von vielen Konsolen, nichts besonderes eben. Doch ich muss gestehen...Jetzt bin ich schon ein bisschen verliebt in dieses weiße Stück das dort frisch geputzt und poliert auf meinem Schrank neben dem Fernseher steht:redface:<br />
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Außerdem hab ich schon die Befürchtung, dass ich für einige Spiele für mein Goldstück unmengen an Geld ausgeben werde. <br />
<br />
Oh weh, worauf hab ich mich da nur eingelassen?! Verflucht seist du, du weißes Goldstück!!!:wand:</div>

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			<dc:creator>Devaki</dc:creator>
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